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Historischer Stadtrundgang Bad Breisig
Wir laden Sie zu einem Spaziergang vorbei an den Sehenswürdigkeiten unserer Quellenstadt ein. Der Startpunkt für den Rundgang ist das Alte Zollhaus am Rheinufer von Bad Breisig.

 

Altes Zollhaus   
Am Rheinufer/Ecke Eulengasse steht das alte Zollhaus, das um 1500 erbaut wurde. Seine Existenz geht auf die Herrschaft des Damenstiftes zu Essen über das Breisiger Ländchen zurück. Der Landesherrin wurde vom Kaiser als Hoheitsrecht auch die Erhebung eines Wegezolles zugestanden. Aus diesem Grunde errichtete man das Zollhaus am Rhein neben den beiden Zollstationen am Kölner Tor und am Koblenzer Tor (1280 Stadtmauer um Breisig). Die schiefen Wände und zahlreichen Hochwassermarken an der Vorderfront bezeugen das hohe Alter dieses wunderschönen Fachwerkhauses. Altes Zollhaus
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Rheinpromenade rheinaufwärts bis zur Schmittgasse, rechts in Richtung B9, nach ca. 150m auf der linken Seite.
 
   
Dingetsäule  
Eine zum Gedenken an den ehrwürdigen "churtrierischen Hofkammerrath" Johann-Hugo Dinget aufgestellte Grabsäule befindet sich in der Schmittgasse. Die Säule stand früher auf dem Brohler Friedhof, auf welchem besagter Herr, Besitzer von Schloss Brohleck, auch wirklich begraben liegt. Die Grabsäule besteht aus einem quaderförmigen Sockel und einer runden Säule. Die Inschrift auf der Grabsäule ist heute noch lesbar: "Hier ruhet Herr Johann-Hugo Dinget, ehemaliger churtrierischer Hofkammerrath, geboren den 18. Dezember 1767, gestorben den 9. Dezember 1827. Friede seiner Asche". Johann-Hugo Dinget gehörte zu einer Freimaurervereinigung, die in Breisig regelmäßig Versammlungen abhielt. Dingetsäule
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bis zur B9, dann nach links und die Straße überqueren.
 
   
St. Marien Kirche  
Die Kirche St. Marien wurde in den Jahren 1717-1725 erbaut. Ihr quadratischer Turm mit der doppelten Barockhaube gilt als Wahrzeichen von Bad Breisig. Ein barockes Pilasterportal mit geschweiftem Giebelaufsatz und der Jahreszahl 1718 im Türsturz führt in die Kirche. Rechts befindet sich der 1977 errichtete Erweiterungsbau.
Die Kirche ist ein einschiffiger, fünfachsiger, hochauf-geschossener Hallenbau mit gotisierenden Formen. Hierzu gehört der Kranz der Strebepfeiler, deren geschwungene Abdeckung aber den Barock andeutet. Der Hochaltar stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ein optisches Gegengewicht zu der reichen Chorausstattung ist die Empore mit dem stattlichen Orgelaufbau. Die Orgel stammt aus einer evangelischen Kirche in Aurich (Ostfriesland) und kam 1959 in die St. Marienkirche. Weiterhin befindet sich im Inneren der Kirche ein wertvolles Silberkreuz mit Kreuzreliquie aus der Donatuskapelle des Templerhofes sowie ein Teil eines römischen Votivaltars, gefunden am Vinxtbach.
St. Marien Kirche
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Zurück über B9 in die Biergasse, nach ca. 200 m auf der rechten Seite
 
   
 Schultheißenhaus  
Es handelt sich hier um einen dreigeschossigen, verputzten Bruchsteinbau mit Treppengiebel. Das Haus in der Biergasse 28 wurde im Jahre 1670 durch die Schultheißen-Familie v. Meurers als Wohn- und Amtssitz errichtet. Die Familie war von 1588 bis 1794 im Schultheißendienst, dies entspricht der Stellung des heutigen Bürgermeisters, in Breisig tätig. Die Initialen W.M., für Wilhelm Meurers sind in den Seiten der Fenstergitter eingelassen. Die vier geschmiedeten Ziffern an der Hauswand zeigen das Baujahr 1670. Schultheißenhaus
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Straße runter bis zur Rheinpromenade. Dort rechts bis zum Kurpark.
 
   
 Kurpark  
Bereits 1876 legten Mitglieder der in Breisig entstandenen Freimaurerloge im Keller des Kurhauses den Grundstein zu ihrer "Loge Erholung". Das Anwesen auf dem Areal des Kurparks diente den Logenbrüdern der Region als Erholungsheim. Der Besitz wurde an den dänischen Generalkonsul Oehme verkauft. 1926 begannen die Überlegungen zur Gründung einer Kurbad GmbH. Der Kurpark weist heute noch einen alten, zum Teil exotischen Baumbestand auf. Kurhaus
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Durch den Kurpark in Richtung B9.
 
   
 Altes Rathaus/Puppenmusuem  
1873/1874 wurde das alte Rathaus an der Koblenzer Straße 31 erbaut. Seine Nutzung galt dem Sitz der Amtsverwaltung. Auffallend ist die klassizistisch nachempfundene Säule vor dem Eingang. 1905 wurde ein Erweiterungsbau erstellt, da die Amtsverwaltung mehr Büroräume benötigte. 1988 wird der Sitz der Amtsverwaltung in die neu erworbenen Büroräume in der Bachstraße verlegt. Im gleichen Jahr kauft das Ehepaar Ringel das "Alte Rathaus" und eröffnet ein Puppenmuseum. Die Sammlung umfasst derzeit ca. 400 Puppen, teilweise aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Puppen waren im 19. Jahrhundert sehr teuer und aufwendig herzustellen. Wie auch heute waren zur damligen Zeit besonders Spiel- und Babypuppen beliebt. Diese Puppen waren zur damaligen Zeit aber so teuer, dass sie nicht in allen Kinderzimmern zu finden waren. Sobald Sie das Puppenmuseum betreten, tauchen Sie in die "kleine" Welt der Puppenstuben und Küchen, der kostbaren Babyspitzen und Kulleraugen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise nach ehemaligen Spielgefährten Ihrer Kindheit!
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf Puppen der Epoche der Jahre 1860 bis 1920.
Puppenmuseum
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B9 überqueren, auf der hinteren, rechten Seite des Gästeparks befindet sich das Mausoleum.
 
   
 Mausoleum im Jugendstil  
1911/12 erbaute der Kölner Hutfabrikant Albert Mertés das Mausoleum auf dem alten Friedhof von Breisig (1805-1966) im Angedenken an seine früh verstorbene Tochter Mimi Mertés. Das Mausoleum besitzt ein Schieferdach mit einer Glaskuppel. Die Verkleidung der unteren Wandflächen und der Fußboden waren aus Marmor. Die 4 Sarkophage sind aus einem Tuffstein gehauen. 1924 starb Albert Mertés in Berlin. Die letzte Ruhestätte fanden im Mausoleum die Tochter Mimi, Albert Mertés, sein Sohn Albert Peter und sein kleiner Enkel Walter.
Albert Mertès wurde im Jahre 1921 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Bad Breisig verliehen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges verlor das Mausoleum zunehmend an Bedeutung und sollte sogar abgerissen werden. Dieser Plan der Stadt wurde schnell wieder zu den Akten gelegt. Im Jahr 1989 wurde das Mausoleum umfangreich renoviert und steht seit dem unter Denkmalschutz.
Mausoleum Mertés
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B9 in Richtung Koblenz, mit Hilfe der Überquerungshilfen oder durch die Unterführung Straßenseite wechseln, ca. 200m nach links weiter
 
   
Templerhof  
Keine andere Epoche der abendländlichen Geschichte ist so stark von Tragik geprägt wie die der Kreuzzüge. Von 1096 bis 1291 bemühte sich die westeuropäische Ritterschaft Palästina, die Heimat des Christentums, der Herrschaft des Islams zu entreißen. Der anfängliche Sieg endete in einem Desaster für die Kreuzritter:
Das gelobte Land ging den Christen verloren. Übrig blieben nur die drei geistlichen Ritterorden der Templer, Johanniter und Deutschherren. Die Mitglieder dieser Orden mußten zu den üblichen Mönchgelübden der Armut, der Ehelosigkeit und des Gehorsams noch das des Waffendienstes im Kampf gegen die Feinde des Christentums ablegen. An ihrer Gründung waren die drei Nationen Frankreich, Italien und Deutschland beteiligt. 
Die Deutschherren errichten bereits im Jahre 1216 in Koblenz eine Ballei (Provinz eines Ritterordens) und errichteten ein stattliches Haus am "Deutschen Eck". Auch die Johanniter errichteten viel früher, nämlich schon 1162, eine Komturei (mehrere Komtureien ergaben eine Ballei) zu Adenau.
Nun aber zu den Templern, die in Bad Breisig als Ritterorden eine bedeutende Rolle spielten. Der Templerhof auf der Koblenzer Straßer 45, errichtet von Mitgliedern des Templerordens, wurde 1215 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1245 entstand an der Rheinseite des Templerhofes die Donatuskapelle, in der die Templer eine wertvolle Kreuzreliquie aufbewahrten, und die Nikolauskapelle. 1252, 1283 und 1284 werden dem Tempelhof in Breisig Güter in Brohl zugesprochen. An sich sind die Templer-Niederlassungen im rheinischen Gebiet seltener als die der übrigen beiden Orden. Aber auch Bad Hönningen hatte seit 1273 einen "Tempelhof". Ursprünglich war die Anlage weitaus größer als heute. Zu ihr gehörte neben dem hochgiebeligen Komtureigebäude ein Gotteshaus und  mehrere Wirtschaftsgebäude. In seiner jetzigen Gestalt stammt das Haus aus dem Jahre 1657. Das ursprüngliche Haus wurde im "Dreißigjährigen Krieg" vollständig zerstört. 
Die Templer besaßen die Breisiger Filiale aber nur etwa hundert Jahre. Denn die Templer wurde durch eine Intrige von Philipp dem Schönen, König von Frankreich, zu ihrer Auflösung gezwungen. Unter dem Vorwurf der Ketzerei, Sittenlosigkeit und Gotteslästerung endeten viele Templer auf dem Scheiterhaufen. Der Breisiger Filiale der Templer fiel schon viel früher an den Johanniterorden.
Die Nikolauskapelle stand bis 1718 an der Stelle der heutigen Niederbreisiger Pfarrkirche. Die Donatuskaplle war die eigentliche Kirche der Kommende. Sie stand in unmittelbarer Nähe des Templerhauses. In dieser wurde auch eine kostbare Reliquie des Heiligen Kreuzes aufbewahrt.  Gebaut wurde die Kapelle 1245. 
Die französische Besetzung Breisigs am 21. Oktober 1794 führte zum Untergang des Johanniterordens in Breisig. Alle geistlichen Güter wurden vom französischen Staat konfisziert und veräußert. 1812 erwarb der Bürger Adams den Templerhof mitsamt der Donatuskapelle. Sein Nachfolger, der Straßenbauunternehmer Henri Fluchard aus Herve, riß die Donatuskapelle ab. 
Die oben erwähnte Kreuzreliquie befindet sich heute in der Pfarrkirche St. Marien in Niederbreisig. 
Templerhof
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weitere Wegbeschreibung:
B9 in Richtung Koblenz, ca. 400 m links

 
   
Evangelische Kirche  
Der Grundstein der Christuskirche auf der Koblenzer Straße, gegenüber des Bahnhofs, wurde am 2. Juni 1901 gelegt. Am 8. Dezember 1902 feierte man die Kircheneinweihung, nachdem die Kirchengemeinde Abschied von ihrem bisherigen Domizil, der Burgkapelle des Freiherrn von Bethmann-Hollweg auf Schloss Rheineck, genommen hatte. Das Mauerwerk besteht aus Ziegelsteinen und ist mit heimischem Tuff verblendet. 1905 wurde die 1872 erbaute Stummorgel von der Gemeinde Remagen erworben. Evangelische Kirche
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weitere Wegbeschreibung:
Straßenseite wechseln, B9 in Richtung Bonn, nach ca. 500m links durch Lohkump (Fußgängerunterführung), dann rechts, an den Tennishallen vorbei
 
   
Geyrsprudel/Römer-Thermen  
1936 vollendete Johann Martin Schuh den Bau des "Heilbäderhauses Geiersprudel" (Albert-Mertés-Straße 11) in welchem man die 1914 von Baron Geyr von Schweppenburg erbohrte warme Quelle des "Geyr-Sprudels", später "Geiersprudels", nutzte. 1961 errichtete der Sohn, Willy Schuh, an dieser Stelle ein Thermalhallenbad. 1969 entstand das erste Thermal-Hallen-Wellenbad Europas. Im Dezember 1991 wurden hier die Römer-Thermen, ein modernes Thermalbad mit angeschlossenem Anwendungsbereich und großzügiger Saunalandschaft, eröffnet. Römer-Thermen
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Zusätzliche historische Sehenswürdigkeiten außerhalb des Stadtrundgangs:  
 
 Alte Schule Oberbreisig  
1839 wurde im nahen Ortsteil Oberbreisig eine Knabenschule errichtet. 1873 wurde das Gebäude um einen Anbau erweitert, in welchem eine Schule für Mädchen Platz fand. Bis zum Jahre 1973 wurde das Schulhaus in Oberbreisig als Unterrichtsgebäude genutzt. Heute dient die "alte Schule" Vereinen und Gesellschaften als Treffpunkt für Versammlungen.

Alte Schule Oberbreisig
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St. Viktor Kirche  
Die Pfarrkirche St. Viktor war zu jeder Zeit Mittelpunkt des Ortsteils Oberbreisig. 1041 wurde sie zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Kirche in ihrer heutigen Form wurde in der Spätphase der rheinischen Romanik, zwischen 1220 und 1240, errichtet. Die Ausstattung stammt zum größten Teil aus dem 17. und 18. Jahrhundert. An der Ostwand des nördlichen Seitenschiffes befindet sich eine Ölmalerei aus dem 15. Jahrhundert (hl. Barbara, Katharina und Dorothea). Weiterhin schmücken die Kirche Fresken aus dem 14./15. Jahrhundert. St. Viktor Kirche
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Borromäuskapelle  
Der Ortsteil Rheineck gehörte nördlich des Vinxtbaches zur Herrschaft Breisigs, südlich zur Burggrafschaft Rheineck. Im Jahr 1718 wurde eine Kapelle errichtet, die dem heiligen Karl Borromäus geweiht wurde. An der Lavaeinfassung des Südeingangs mit der alten Holztüre findet man die Jahreszahl "Anno 1718". Im Innenraum erinnert eine Figur der heiligen Barbara daran, dass die "Rheinecker" in den Eisenerzgruben am Hang nördlich des Vinxtbaches und später in den Basaltbrüchen südlich desselben als Bergleute tätig waren, deren Patronin die heilige Barbara ist. Borromäuskapelle
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Burg Rheineck  
Die Burg Rheineck wurde im 11. Jahrhundert durch die Pfalzgrafen von Salm erbaut. Erster Graf von Rheineck nannte sich Graf Otto von Salm im 12. Jahrhundert. 1151 zerstörte der Halbbruder des damaligen Kaisers Pfalzgraf Konrad die Burg Rheineck. Der Erzbischof von Köln und Reichskanzler Rainald von Dassel sah aber Rheineck als einen wichtigen Pfeiler zu den kölnischen Besitzungen Andernach und Rhense an. Er wollte den Besitzansprüchen des Pfalzgrafen Konrad entgegen wirken und mobilisierte eine Armee von 125.000 Mann. Die am 18. Mai 1164 bei Andernach statt findende Schlacht wurde zugunsten des Reichskanzlers Rainald von Dassel entschieden. Als Dank schenkte Kaiser Friedrich von Barbarossa seinem Reichskanzler Rainald von Dassel wegen seiner immensen Verdienste die Ortschaft Dairago mit anderen Burgen und den Gebeinen der Heiligen Drei Königen.
Nach mehrmaliger Zerstörung und Erneuerung erwarb der Bonner Universitätsprofessor und spätere preußische Kultusminister Moritz August von Bethmann-Hollweg 1832 die Burg und ließ sie von Johann Claudius von Lassaux in der Form des Mittelalters wieder aufbauen. Aus dem Mittelalter sind noch Teile der alten Ringmauer erhalten, der gewaltige Bergfried mit seinem quadratischen Grundriss sowie das Tor über dem Einfahrtsweg.
Der heutige Besitzer Kai Krause restaurierte die Burg im Jahre 2000 und nennt sie heute Byteburg.
Burg Rheineck
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Keltische Fliehburg "Auf dem Hahn"  
Eisenzeitliche (6. bis 2. Jh. v. Chr.) Höhensiedlung, umgeben mit einer, dem Schutz und der Verteidigung dienenden, Ringwallanlage. Eine weitere keltische Fliehburg befindet sich auf der "Reutersley" in der Nähe der Burg Rheineck.

Der Plan zur Orientierung Download der Broschüre
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