07.11.2012

Einbruchsdiebstahl - Ungebetene Gäste

Jahrelang war die Zahl der Wohnungseinbrüche rückläufig. Doch in den vergangenen beiden Jahren werden wieder steigende Zahlen gemeldet. Im Jahr 2010 stieg sie laut Polizeilicher Kriminalstatistik um 6,6 Prozent auf insgesamt 121.347 Fälle an.

Weit über ein Drittel aller Wohnungseinbrüche wurden während des Tages begangen. In Wirklichkeit dürfte diese Zahl aber höher liegen, da bei Wohnungseinbrüchen beispielsweise während die Wohnungsinhaber in Urlaub sind, die genaue Tatzeit meist nicht rekonstruierbar ist. Die meisten Tageswohnungseinbrüche ereignen sich in Großstädten.

Für eine positive Wirkung von Präventionsmaßnahmen spricht trotz der gestiegenen Fallzahlen der hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch. Während 1993 lediglich 28,3 Prozent der Einbrüche im Versuch stecken blieben, betrug in den vergangenen Jahren der Versuchsanteil stets nahezu 40 Prozent. Damit dürften Wohnungseinbrecher immer häufiger auch an Sicherungstechnik scheitern.

Mit 15,9 Prozent bewegt sich die Aufklärungsquote beim Wohnungseinbruch auf niedrigem Niveau.

Untersuchungen der Polizei belegen: Mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche scheitern, weil Wohnungen oder Häuser gesichert sind.

Schließlich sind meistens nicht Profis mit schwerem Gerät am Werk. Vielmehr handelt es sich oftmals um Gelegenheitstäter, die mit Schraubendrehern schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen.

Um diesen Täter von vornherein erfolgreich ins Handwerk zu pfuschen, müssen keineswegs immer gleich teure technische Sicherungen - wie etwa eine Alarmanlage - zum Einsatz kommen.

Gute Dienste leisten auch schon preiswerte mechanisch Sperren, um Tätern einen Riegel vorzuschieben. Und: Sicherheit gibt es durchaus auch zum Nulltarif. Denn es kostet keinen Cent, Wertsachen aus dem Haus zu nehmen, sich Besucher vor dem Öffnen der Tür genau anzuschauen oder Schecks und Scheckkarten getrennt voneinander aufzubewahren.

Einbruchschutz für Gewerbetreibende

Gewerbeobjekte - angefangen vom Kiosk über Gaststätten, Lager- und Produktionshallen, Handwerksbetrieben bis hin zu Ladengeschäften mit hochwertigen Artikeln - sind nach polizeilichen Erfahrungen immer wieder Ziele von Einbrechern.

Dies gilt auch für Büros, Praxen und Kanzleien. Betroffen sind abgelegene Gewerbegebiete \"auf der grünen Wiese\" oder unbewohnte, nachts menschenleere Büro- und Geschäftshäuser in der Stadt ebenso wie \"attraktive\" Objekte in bewohnten innerstädtischen Bereichen. Leider sind viele Gewerbetreibende der Meinung, sie könne ein Einbruch nicht treffen. Ist es dann doch passiert, sitzt der Schock oft tief; die Realität hat die Geschädigten schnell eingeholt.

Im Faltblatt und der Broschüre zum Einbruchschutz speziell für Gewerbetreibende finden Sie Tipps und Verhaltenshinweise, wie Sie sich vor einem Einbruch in Ihr Gewerbeobjekt schützen können (dieses ist unter www.polizei-beratung.de abrufbar).


Diese Informationen wurden mit freundlicher Unterstützung von www.polizei-beratung.de zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen sind auf der vorgenannten Homepage für Interessenten ersichtlich oder beim Polizeipräsidium Koblenz, Zentrum Polizeiliche Prävention, Moselring 10 – 12, 56068 Koblenz, Tel.: 0261 10 3-1 / -28 77, Fax: 0261 10 3 – 28 70, E-Mail: beratungszentrum.koblenz@polizei.rlp.de.

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