12.04.2017

Das Landeskriminalamt wart aus aktuellem Anlass vor betrügerischen Telefonanrufen falscher Polizeibeamter

 In Rheinland-Pfalz mehren sich derzeit Fälle von betrügerischen
Telefonanrufen im Namen der Polizei und mit den Rufnummern der
Polizei.
Die Betrüger täuschen vor, dass sie Polizeibeamte einer örtlichen
Polizeidienststelle, Kriminalbeamte des Landeskriminalamtes, des
Bundeskriminalamtes oder auch einer Ermittlungsgruppe der
Kriminalpolizei seien.

In Ihrem Telefondisplay kann eine gefälschte Vorwahlnummer zusammen
mit der 110 erscheinen. Es sind jedoch keine Polizisten am Telefon,
sondern Trickbetrüger.
Diese behaupten zum Beispiel am Telefon, es habe zuletzt vermehrt
Einbrüche in ihrer Umgebung gegeben oder dass man bei festgenommenen
Dieben einen Zettel mit der Adresse des Angerufenen gefunden habe.
Daher möge man bitte die Bargeld und Schmuckbestände überprüfen. Die
Betrüger versuchen so ihre Opfer auszuspionieren, um an ihr Hab und
Gut zu kommen. Danach folgt der Tipp, den Schmuck und/oder das
Bargeld von einem Kriminalbeamten abholen zu lassen. Dieser werde es
an einen sicheren Ort bei der Polizei bringen und zurückbringen,
sobald die Gefahr gebannt sei.
Durch diese Vorgehensweise, bei der die Opfer in Angst versetzt
werden, haben Betrüger schon hohe Summen erbeutet.
Das Besondere dieser Masche ist, dass die Täter mit Hilfe von
Computerprogrammen dafür sorgen, dass auf dem Telefondisplay der
Angerufenen die Nummer der entsprechenden Behörde oder Dienststelle
angezeigt werden. Das wirkt glaubwürdig. Dieser Trickbetrug ist auch
als Call ID-Spoofing bekannt.

So schützen Sie sich vor solchen Betrügern:

- Lassen Sie sich nicht einschüchtern oder drängen!
- Geben Sie keine persönlichen Daten heraus!
- Beenden Sie das Gespräch - legen Sie auf!
- Notieren Sie - wenn möglich - Uhrzeit, Namen und Telefonnummer!
- Rufen Sie bitte anschließend Ihre Polizeidienststelle an oder
110 und erstatten Sie Anzeige!
- Merken Sie sich:
Ein Polizeibeamter wird Sie nie über die Notrufnummer 110 zuhause
anrufen!
- Die Polizei wird sich niemals am Telefon nach Wertgegenständen,
Geld oder Aufbewahrungsorte erkundigen.
- Bitten Sie Familienangehörige, Nachbarn oder Freunde um
Unterstützung!

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