12.07.2018

Versicherung für Mietwagen im Urlaub

Versicherung für Mietwagen im Urlaub
Verbraucherzentrale warnt vor Doppelversicherung

Wer dieser Tage in den Urlaub startet und im Urlaubsland einen Leihwagen gemietet hat, sollte auf der Hut sein. „Es geschieht häufig, dass sich Kunden am Mietwagenschalter Policen andrehen lassen, die sie längst haben oder überhaupt nicht brauchen“, sagt Michael Wortberg, Versicherungsreferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Mancher Autoverleiher behauptet, der gebuchte Versicherungsschutz sei vor Ort ungültig und ohne weitere Versicherung würde das Fahrzeug nicht herausgegeben.“ Will die Mietwagenfirma den Wagen nur nach Abschluss einer weiteren Versicherung aushändigen, so sollte ausdrücklich „unter Vorbehalt“ gezahlt und das Geld nach der Rückkehr vom Vermieter zurückgefordert werden.
Wichtig ist das richtige Versicherungspaket: Ratsam ist eine Haftpflichtsumme von mindestens 20 Millionen Euro und eine Vollkaskoversicherung. Hier wird jedoch oft ein hoher Selbstbehalt verlangt – 1.900 Euro und mehr sind keine Seltenheit. Der Selbstbehalt kann aber durch eine Rückversicherung ebenfalls abgesichert werden. „Häufig wird eine solche Rückversicherung automatisch beim Abschluss des Mietvertrags angeboten. Nach unseren Berechnungen ist es aber – bei nur einer einzigen Reise im Jahr – oft günstiger, den Vertrag separat abzuschließen“, so Wortberg. Ein Vorteil: Man kann sich den Versicherer selbst aussuchen. Wichtig ist dabei, dass es eine Gesellschaft mit einer Niederlassung in Deutschland ist, die sich auch dem Schlichtungsverfahren des Versicherungsombudsmanns angeschlossen hat. Beide Informationen sollten am Ende der Versicherungsbedingungen oder im Impressum der Homepage stehen.

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