17.07.2018

Einbruchschutz: Wenn Sie daheim sind

 Einbruchschutz: Tipps, wenn Sie daheim sind
Das Thema Einbruchschutz spielt gerade zur Urlaubszeit eine besondere Rolle, da die längere Abwesenheit der Bewohner eine günstige Gelegenheit für Kriminelle darstellt, in das unbewohnte Anwesen einzusteigen. Doch auch, wenn Sie Ihren Urlaub zu Hause verbringen, ist Vorsicht geboten, denn nicht jeder Einbrecher wartet bis Sie das Haus verlassen haben. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zeigt Verhaltensregeln auf, die helfen, die eigene Sicherheit entscheidend zu verbessern.
Ein Blick durch den Türspion verrät Ihnen, wer vor Ihrer Tür steht. Nutzen Sie diesen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Ohne das helfende Auge in der Tür, können zusätzliche Schlösser mit Sperrbügel Abhilfe schaffen. So kann die Tür einen Spalt weit geöffnet werden, ein gewaltsames Eindringen in die Wohnung ist aber nicht möglich.
Komplettiert wird der Schutz durch eine Gegensprechanlage, im besten Fall mit Videotechnik. Fragen Sie nach, wer gerade geklingelt hat. Für eine gesunde Portion Vorsicht hat auch der Postbote Verständnis.
Sie haben den Schlüssel verloren? Dann wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus. Wenn Sie Ihren Schlüssel nicht mehr finden, heißt das nicht, dass es nicht jemand anderes tut. Der Schlüssel in den falschen Händen kann böse Folgen haben, denn ein Einbruch in den eigenen vier Wänden wiegt schwer. Die Verletzung der Privatsphäre und das verlorengegangene Sicherheitsgefühl können neben dem materiellen Schaden auch schwerwiegende psychische Folgen mit sich bringen.
Vermeiden Sie zudem sichtbar steckende Schlüssel an Glastüren, Fenstern, Balkon- und Terrassentüren. Wo Ihre Schlüssel liegen, müssen Sie wissen, nicht ein potentieller Eindringling.
Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab und verschließen Sie alle Fenster und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster!
Schon einfache technische Maßnahmen können das Einbruchsrisiko erheblich reduzieren. Lassen Sie sich bei einer (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle kostenlos beraten. Ihre nächstgelegene Beratungsstelle der Polizei finden Sie unter: https://kriminalpraevention.rlp.de/de/einbruchschutz/wer-hilft-mir/polizeiliche-beratung/Weitere Informationen rund um das Thema Einbruchschutz erhalten Sie in der Broschüre des Programms Polizeiliche Kriminalprävention "Ungebetene Gäste": https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/1-ungebetene-gaeste/ oder unter folgender Internetseite: http://www.polizei-beratung.de/

Denken Sie daran: Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, von einer Straftat erfahren oder sonstige verdächtige Hinweise an die Polizei mitteilen wollen, rufen Sie im Zweifel die 110!

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