Bad Breisig. Der Ausbau der Gehwege im Umfeld der Lindenschule ist Ende des letzten Jahres gestartet. Stadtbürgermeister Marcel Caspers verschaffte sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand der Arbeiten und tauschte sich mit den beteiligten Unternehmen und Mitarbeitern über den weiteren Ablauf der Maßnahme aus.
Ebenso fand im Vorfeld der kürzlich stattgefundenen Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Stadtentwicklung der Stadt Bad Breisig ein Ortstermin statt, bei dem sich die Ausschussmitglieder und der Stadtbürgermeister gemeinsam mit den Mitarbeitern der Bauabteilung über den Fortschritt und die aktuellen Planungen austauschten.
Die Erneuerung der Gehwege ist Teil des Projekts „Sicherer Schulweg“ und verfolgt das Ziel, die Verkehrssicherheit sowie die Barrierefreiheit rund um die Lindenschule deutlich zu verbessern. Darüber hinaus werden die Schachtbauwerke vor der Lindenschule erneuert, um die Entwässerung nachhaltig zu verbessern und die Sicherheit im Schulumfeld weiter zu erhöhen. Dazu gehört auch die Optimierung der Straßenbeleuchtung in diesem Gebiet.
„Ich freue mich, dass wir mit dieser Maßnahme im direkten Umfeld der Grundschule zur Sicherheit unserer Kinder beitragen können. Insbesondere für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern und Anwohner sind die Wege künftig sicherer und barriereärmer nutzbar. Ein Mehrwert für alle Generationen und alle Verkehrsteilnehmer!“, so Stadtbürgermeister Marcel Caspers.
Die gesamte Maßnahme rund um die Lindenschule wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt und voraussichtlich bis Ende 2026 andauern. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf 971.000 €, wovon 185.000 € als Zuwendung des Investitionsstocks finanziert werden. Der restliche Betrag wird entsprechend der aktuell gültigen Satzung über die wiederkehrenden Ausbaubeiträge durch die Bürgerinnen und Bürger sowie die Stadt Bad Breisig finanziert.
In den folgenden Bauphasen werden unter anderem die Gehwege in der Rheintalstraße, der St.-Sebastianus-Straße, der St. Nikolausstraße und im Lönsweg ausgebaut, Parkflächen saniert, die Haltestelle barrierefrei ausgebaut sowie eine sogenannte „Kiss & Ride“-Fläche eingerichtet.
Während der Bauzeit kann es abhängig vom Baufortschritt zu zeitweisen Einschränkungen im Straßen- und Fußgängerverkehr kommen. Der Busbetrieb bleibt während der gesamten Bauphase sichergestellt. Für den Ausbau der Gehwege in der St.-Nikolaus-Straße wird zeitweise eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet; eine Einfahrt über die Zehnerstraße/B9 ist in diesem Zeitraum nicht möglich.
Die Verwaltung sowie die bauausführende Firma bemühen sich, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, und bedanken sich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis während der notwendigen Arbeiten.



