Engagement für Waldorf: Familie Altenschmidt ermöglicht Büchertelefonzelle

Waldorf. Was früher zum Telefonieren da war, lädt künftig zum Schmökern ein: Die Ortsgemeinde Waldorf hat eine Büchertelefonzelle erhalten – und das als Schenkung aus den eigenen Reihen der Dorfgemeinschaft.

Die Familie Altenschmidt erwarb eine ausgediente Telefonzelle und rüstete diese in mühevoller Eigenarbeit zu einem öffentlichen Bücherschrank um. Mit handwerklichem Geschick und viel persönlichem Einsatz entstand aus dem alten Häuschen ein schmuckes Kleinod – und das ganz ohne öffentliche Mittel.

Tatkräftige Unterstützung kam vom Seniorenarbeitskreis Waldorf. Mit einer Betonspende der Familie Bous stellte er das Fundament her und bereitete damit buchstäblich den Boden für das Projekt. Ein schönes Beispiel für das Miteinander der Generationen im Ort.

Damit die Büchertelefonzelle von Anfang an gut gefüllt ist, sorgte Familie Altenschmidt auch für die Erstausstattung mit Büchern, sodass Waldorferinnen und Waldorfer sofort zugreifen können, ohne erst selbst etwas mitbringen zu müssen.

Wir wollten der Gemeinde etwas bieten, das für alle im Ort eine Bereicherung sein kann. Wir möchten den Menschen in der heutigen digitalen Zeit wieder Spaß am Lesen vermitteln – den Jüngeren ebenso wie den Erwachsenen und älteren Mitbürgern. Spaß, Spannung und Bildung für jedermann, kostenlos …“, so die Familie Altenschmidt.

Familie Altenschmidt übergab die fertiggestellte Büchertelefonzelle offiziell an die Ortsgemeinde. Ortsbürgermeister Werner Nachtsheim nahm die Spende mit herzlichem Dank entgegen: „Dieses Projekt zeigt, was in unserer Gemeinschaft steckt: Engagement, Kreativität und den Sinn für das Gemeinsame. Die Büchertelefonzelle ist ein Gewinn für alle Waldorferinnen und Waldorfer – und ein schönes Zeichen dafür, dass jeder, ob mit mehr oder weniger Budget, etwas für eine Gemeinschaft tun kann!“

Die Büchertelefonzelle funktioniert nach dem einfachen Prinzip des freien Tauschs: Wer ein Buch mitbringt, darf eines mitnehmen. Keine Leihfristen, keine Gebühren, keine Anmeldung. Offen für alle, rund um die Uhr.

 

Bild: Sonja, Amy und Marco Altenschmidt und Obgm Nachtsheim

Vorherig Brücke für Fußgängerverkehr freigegeben
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